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| HP kauft Netzwerkausrüster 3Com |
Donnerstag, 12.11.2009 12:18
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Der US-Computerhersteller HP wird den Netzwerkausrüster 3Com kaufen und damit in Konkurrenz zu Cisco treten. Beide Vorstände haben dem Milliardendeal bereits zugestimmt.
Hewlett-Packard kauft den Netzwerkausrüster 3Com für 2,7 Milliarden US-Dollar. Das gab der US-Computerhersteller bekannt. 3Com mit Hauptsitz in Marlborough, Massachusetts, fertigt Switches, Router und Sicherheitsausrüstung für Netzwerke. Mit dem Geschäftsbereich Tippingpoint gehört 3Com zu den Anbietern netzwerkbasierter Intrusion-Prevention-Systeme. Eine weitere Marke ist H3C.
Die Vorstände der beiden Firmen haben der Übernahme bereits zugestimmt, hieß es weiter.
Mit dem Kauf 3Coms bringe HP "Unruhe in die Netzwerkbranche", sagte Dave Donatelli, Executive Vice President und Generalmanager für Enterprise Server und Networking bei Hewlett-Packard. Der weltgrößte Computerhersteller will seine Procurve-Produktlinie mit der von 3Com zusammenbringen. 3Coms starke Marktposition in China sei ein weiterer Grund für die Milliardenübernahme gewesen, sagte Donatelli.
Quelle: www.golem.de
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faessli 
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| GamesCom 2009 (Teil 1) |
Sonntag, 23.08.2009 20:44
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Am Samstag war es so weit: Nach unserem 500km Trip von Gera
nach Köln, besuchten Steff und ich die neue GamesCom – den Nachfolger der
Leipziger GamesConvention, um uns (dem Lokalpatriotismus zum Trotz) ein Bild von
der alten Veranstaltung im neuen Design zu machen.
Nach einer Verkehrsschlacht in der Kölner Innenstadt fanden wir über das wirre –
und gleichzeitig gigantische Verkehrsleitsystem zu unserem Bestimmungsort. Das
Umlenken auf einer je 3-spurigen Straße, sowie Hupkonzerte und das Brechen
jeglicher Verkehrsregeln schien dabei zum guten Ton zu gehören, wodurch wir
natürlich in das gleiche Horn stießen und einen Premiumparkplatz direkt
gegenüber der Messehalle ergatterten. Ca. 9:30 Uhr Ortszeit strömten bereits die
Massen zum Eingangsbereich der riesigen Halle und schon dort überkam einen das
erste Mal ein Anflug von Gänsehaut.Auf der einen Seite war es sehr vertraut –
auf der anderen Seite spürte man ein Pulsieren von Vorfreude das durch die Menge
ging. Nach einem kurzen Abstecher bei der Kasse um den durch aus humanen Preis
von 12,50€ pro Tageskarte (somit ohne VVK) betraten wir die erste Halle und
staunten nicht schlecht. Im Großen und Ganzen glichen sich die Bilder zur GC –
mit dem Unterschied das die Stände der bekannten Hersteller etwas besser
angeordnet waren und so den Besuchern mehr Platz boten, sowie eine Lösung für
das ewige Müllproblem auf der GC-Leipzig gefunden wurde. Ohne zu warten konnten
wir so an einigen kleineren Ständen die Minispiele testen und wurden zugleich
von unzähligen Sinnesreizen überflutet. Immer mehr Menschen strömten in die
Hallen und verwandelten die Rolltreppen in überdimensionale Ameisenstraßen.
Zugleich
dröhnte und blinkte es von allen Seiten, wobei der Platz in den Gängen immer
kleiner wurde und sich Ströme von Zockern bildeten, die zu unserem Erstaunen aus
einer recht hohen Zahl vom Eltern und auch Frauen bestand, die entweder aus
eigenem Interesse – oder aber zusammen mit Kindern & Freunden die Messe
besuchten. In
insgesamt 4 Hallen waren so auch wieder die ganz großen Hersteller mit C&C 4,
Diablo III, Starcraft II, Wendys Ponnyfarm und Blobby-Volley – HumanJumper zu
sehen. Letzteres bestand aus dem guten alten Blobby Volley, bei dem man die
Sprungbewegungen allerdings mit seinen eigenen Füßen ausführen musste und so den
kleinen Glibberball auf dem Bildschirm zu springen bewegen konnte.
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GrafZahl 
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| GamesCom 2009 (Teil 2) |
Sonntag, 23.08.2009 20:42
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Die Trennung zwischen Jung und Alt war wesentlich
gemischter als bei der alten GC, wodurch es keine „Tabu-Bereiche“ mehr gab, in
denen lediglich Inhalte für die Kleinen und Kleinsten zu sehen waren und sich so
auch ambitionierte Spieler für eine Runde Lego-Star-Wars begeistern konnten. In
meinen Augen sehr unangenehm waren allerdings die altbekannten Schlangen vor den
abgegrenzten Altersbereichen. Wäre die Veranstaltung in Leipzig gewesen, hätte
man denken können die Jungs und Mädels würden für Bananen anstehen, allerdings
ging es in den meisten Fällen eher um die heiß ersehnten Neuerungen im
Action-Spielebereich. Apropos Bananen: ein Offline-Exot der besonderen Art war
ein Bereich der sich direkt neben dem Stand der „Horst-Schlämmer-Partei“
befand und schon von Weitem in den Farben rot und gelb strahlte. Es handelte
sich dabei um einen Holländischen Gemüseverkäufer, der an die Messebesucher
kostenlos Gurken- und Paprikastücke verteilte und so propagierte, dass „gesunde
Sachen auch lecker sein können“ – sicher um dabei auf die schlechten
Essgewohnheiten der Spieler hinzuweisen.
Nach einer kurzen Pause im Innenhof des Messegeländes wurde das
Unterhaltungsangebot weiter fortgeführt – und so gab es neben den Hotdog- und
Pizzaverkäufern (zu sehr günstigen Preisen) auch eine komplette DJ-Bühne,
Tanzarena, Messebabes und allerlei buntes Treiben. Neben einer Berichterstattung
von fast jedem Radiosender, einem eigenen GamesCom Campingplatz mit
Festivalatmosphäre am Stadtrand von Köln, Liveauftritten von QueenBerry, TomasD
brachte die GamesCom in Köln viel frischen Wind in das langsam angestaubte
Konzept der GC-Leipzig. Man hatte das Gefühl, dass die ganze Stadt im Rhythmus
der Veranstaltung mitsummte und alle Angebote und Möglichkeiten in das
Gesamtkonzept „GamesCom“ einbezogen und ausgenutzt wurden. So wurde sogar die
Innenstadt zeitweise für ein eigens dafür zelebriertes Fest der Gamer gesperrt
und demonstrierte so nach außen, dass dieses Gaming-Event „endlich zuhause“ ist.
Natürlich kann man diese neue Art der Messe boykottieren, allerdings hat es sich
meiner Meinung nach gelohnt die Augen für ein neues Format zu öffnen und Köln
die Chance zu geben seine Interpretation eines Gaming-Festivals der Welt zu
präsentieren.
Nachdem wir uns nach 3 Stunden Messebesuch wieder zu unserem fahrbaren Untersatz
bewegten, wurden meine Sinne noch einmal durch 3 Grazien umwoben, die sich mit
einem goldenen Lorbeerkranz auf jedem PKW auf dem Parkplatz räkelten und ein
Erinnerungsfoto hinterließen. Durch meine weibliche Begleitung und einer
kurzzeitig eingelegten Mittagspause der Kurzrock-Mietzen, blieb mir dieses
Erinnerungsbild leider verwehrt, aber mit etwas Glück geht es im nächsten Jahr
wieder auf die GamesCom in Köln, um die Damen noch einmal auf ihre
unangebrachten Pausenzeiten anzusprechen…
Alles in Allem war die GamesCon sehr gelungen und konnte durch die Ausweitung
des Angebots für Spieler, Kinder und Familien einen sehr positiven Eindruck
hinterlassen. Besonders durch die zahlreichen Lückenfüller und ein sehr
schlüssiges Gesamtkonzept der Veranstaltung empfinde ich die Messe als eine sehr
gute Bereicherung für den politisch derzeit hart umkämpften Spiele-Sektor und
würde mir für die kommenden Jahre ein noch stärkere Verzahnung der
Gaming-Gemeinde und der Öffentlichkeit wünschen.
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GrafZahl 
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