Ich habe mich dazu entschieden einen kurzen Vergleich zwischen C&C 3 (Tiberium
Wars und Kanes Rache - weil die beiden ja irgendwie gleich sind) und C&C
Alarmstufe Rot 3 zu schreiben.
Vorweg ist zu sagen, dass ich nie wirklich ein Fan von den Red Alert-Teilen war
und auch dieser mich nicht komplett in seinen Bann gezogen hat. Konnte man
Beispielsweise bei C&C3 gleich loslegen und ordentlich batteln, so ist es bei
diesem neuen Teil angebracht erst einmal das Tutorial zu spielen, um die
Neuerungen zu kennen und sich zu nutze zu machen.
Im Allgemeinen: Es gibt 3 Parteien: die Soviets, die Alliierten und das Reich
der aufgehenden Sonne, also Japan. Alle drei Parteien unterscheiden sich sehr in
Sachen Basis-Bau, Einheiten und (Spezial-)Fähigkeiten.
In Sachen Grafik: Beide Spiele sind in der Hinsicht ganz hübsch bestückt, nur
wäre zu erwähnen, dass Alarmstufe Rote mehr auf Comic-Stil basiert und recht
realitätsfremd ist und das bringt mich, meiner Meinung nach, zu dem
schwierigsten Problem: So sahen in C&C3 die meisten Einheiten schon futuristisch
und merkwürdig aus und jeder der C&C spielt, weiß dass die Alarmstufe Rot-Teile
in der Vergangenheit zu den Tiberium-Teilen spielen, aber dort sehen die
Einheiten noch seltsamer und höher-entwickelter aus. Also von der Geschichte her
nicht einzuordnen. Zum Beispiel glaube ich, die Entwickler haben während des
Programmierens “Tranformers” geschaut, denn die Einheit “Striker VX” spricht
eindeutig dafür. Ausserdem ist das Spiel recht witzig und humorvoll angelegt,
wobei das schon beim Intro rüberkommt. Deshalb auch die Freigabe ab 16!!!
Ein Vorteil ist aber, dass die vielen Einheiten immer noch eine Bonusfunktion
haben, womit man zum Beispiel ganz fix eine Boden-Anti-Infantrie-Einheit in eine
Luft-Anti-Luft-Einheit umwandeln kann. Das bedeutet im Gefecht viele Freiheiten
in Sachen Angriff und Defensive, wobei es aber keine All-Round-Einheit gibt, die
gegen Alles und Jeden gut ist!!!!
Quelle: Alarmstufe-Rot3.de
Bei Multiplayer-Gefechten geht es ordentlich zur Sache, trotz des kunterbunten
Durcheinander der verschiedenfarbigen Einheiten (also für Epileptiker ist das
Spiel rein gar nichts, die fallen schon nach dem Intro um!!!). Aufgrund von
Flug-, Luft- und Bodeneinheiten ist für jeden was dabei und die taktischen
Möglichkeiten sind kaum in Worte zu fassen. Aber da das Spiel um einiges
schwerfälliger, also langsamer ist, fällt Rushen fast unter den Tisch. Auch die
Finanzierung der eigenen Kriegsmaschinerie läuft langsam von statten. Nicht so
das man dabei einschläft, aber es dauert seine Zeit, eh man zum Angriff
übergehen kann.
Änderungen zu alten C&C-Teilen: die Wegfindungsprobleme von Sammlern hat EA
recht einfach gelöst, die Masse gewinnt Taktik funktioniert immer noch! :-)
Asynchron-Abbrüche während eines Online-Games konnte ich auch noch nicht
miterleben, vielleicht hat EA ja auch das mit hinbekommen.
Allem in Allem ein lustiges Gemetzel auf dem Schlachtfeld, wo man mehr drüber
lachen kann bzw. muss - als heulen.
Enrico -DieHappy- Eberlein
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